Urlaub mit Hund

Bald ist es wieder soweit: die Urlaubszeit rückt näher und viele Hundebesitzer stehen vor der Frage, was sie mit ihrem Hund machen sollen.

Möchte man seinen Hund mit in den Urlaub nehmen, sollte man verschiedene Dinge beachten. So sollten regelmäßig, etwa alle zwei Stunden, Pausen eingeplant werden, damit der Hund die Möglichkeit hat, sich die Pfoten zu vertreten und zu lösen. Natürlich muss er im Auto entsprechend gesichert werden und an das Auto fahren gewöhnt sein.

Desweiteren gelten für jedes Land unterschiedliche Einreisebestimmungen. Da sich diese ändern können, ist es am sinnvollsten, sich rechtzeitig vor dem Urlaub bei seinem Tierarzt zu informieren. Auch die vorgeschriebenen Impfungen müssen in der Regel mindestens vier Wochen vorher abgeschlossen sein, teilweise wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Für manche Hunderassen, wie etwa Pitbulls oder Bullterrier, gelten in etlichen Ländern Einreiseverbote. Da die Hunde zum Teil sogar abgenommen und eingeschläfert werden können ist es zwingend notwendig, hier genau über die aktuelle Gesetzeslage informiert zu sein. Zum Teil kann man schon mit einem mittelgroßen, kurzhaarigen, muskulösen Mischling Probleme bekommen.

Am Zielort muss man sich vorab informieren, ob in der Unterkunft Hunde erlaubt sind und ob zum Beispiel ein Leinen- oder Maulkorbzwang vorgeschrieben ist. An einen Maulkorb wiederum müsste der Hund rechtzeitig gewöhnt werden.

Auch kann es für das entsprechende Urlaubsziel sinnvoll sein, den Hund vorab gegen dort auftretende Krankheiten schützen zu lassen. So können zum Beispiel Sandmücken oder Zecken ein Ansteckungsrisiko für Krankheiten darstellen, welche es in Deutschland (noch) nicht gibt.

Hat man sich dafür entschieden, den Hund lieber zu Hause zu lassen, ist es äußerst wichtig, dass er sein Urlaubsdomizil – sei es bei Verwandten, Bekannten oder in einer Pension – bereits vorher kennenlernen durfte. Idealerweise ist er in die Urlaubsfamilie voll integriert und fühlt sich dort wohl. Der Hund sollte bereits einige Zeit vor dem geplanten Urlaub eine oder mehrere Nächte dort verbringen können. Nicht für jeden Hund eignet sich diese Lösung und es sollte genügend Zeit bleiben, um ein anderes Domizil zu finden. Manchmal bietet sich auch die Möglichkeit eines Tauschgeschäfts an. Hier helfen sich Tierbesitzer gegenseitig, indem sie ihre Tiere abwechselnd in Pflege nehmen.

Bleibt der Hund bei einer Privatperson, ist es unbedingt nötig mit der Versicherung zu klären, ob er bei Bedarf Versicherungsschutz besitzt. Ist der Hund nicht komplett sozialverträglich, muss man sich in Pensionen rechtzeitig um einen Einzelplatz bemühen. Die Preise pro Tag schwanken zum Teil erheblich, auch hier sollte genügend Zeit bleiben, um Angebote einzuholen.